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Nieder mit den Mauern, freie Sicht aufs Meer.
Dass Riddick Jones dabei
gleich ganze Berge plattmachen, kann man ihnen wirklich nicht übel nehmen.
Denn
mit ihrem ungestümen Rundumschlag aus modernem Rock, Alternative und Punk
stürmen sie geradewegs auf den Kern des Deutschrocks zu. Dass sie sich dabei
eine erlesene Fangemeinschaft am erspielen sind, ist schon lange kein Geheimnis
mehr.
"Hart am Start" könnte man dazu sagen, denn zwischen der
Bandgründung Anfangs 2006 und der CD "Superheld" sind gerade mal ein
paar Monate vergangen.
Und dass nach dem furiosen Start gleich der Nachbrenner
mit der Single "Scheiss drauf" (Januar 2007) gezündet wurde, bedeutet
im Klartext nur, dass hier der berühmte Topf endlich den passenden Deckel
gefunden hat.
Alles unklar? Denkste. Mit eins und eins gleich zwei lassen sich
Riddick Jones die Welt dann doch nicht verkaufen. Denn hinter der
dollhouse-Fassade und frech tiefliegender Gürtellinie verbergen sich durchaus tiefsinnigere
Worte.
Freunde der feinen Ironie nehmen sich die Zeit, um genauer hinzuhören.
Währenddem wir normalen Menschen schon lange am headbangen sind.
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Jonas Frey - Vocals Dem Klischee entsprechend, ist der Shouter und Frontmann von Riddick Jones ein bescheidener und introvertierter Denker. Harte und laute Worte liegen ihm nicht, er pflegt eher eine gehobene Sprachkultur. Alles in allem der perfekte Nachbar von nebenan, ruhig, bescheiden, liebt Operettenbesuche, gepflegtes Essen, Nichtraucher, Nichttrinker und Veganer.
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Heinz Korman - Bass Unser Tieftöner. Er ist das jüngste Bandmitglied, wenn man bei der Gründung von Riddick Jones zu zählen beginnt. Wenn bei den Nachbarn die Kaffeetassen im Schrank zu scheppern und die Schnürsenkel zu flattern beginnen, findet er, dass der Bass "jetzt ausnahmsweise mal gut durchkommt". Henä ist auch immer äusserst praktisch zur Hand, wenn man mal Ärger hat. Weil er kann ziemlich ungemütlich dreingucken. Auch als Rowdie macht er eine sehr gute Figur. Ausserdem hat er viele Kollegen, die Kollegen von Kumpels von Kollegen von Freunden aus dem Musikbusiness sind, und so kriegt er oft mit einem einzigen Anruf mal wieder einen Gig.
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Manfred Schwander - Drums Unser Drummer ist eine der vielschichtigsten und tiefgründigsten Mitglieder der Band. Sein Wesen in Worte zu fassen, ist eine Herausforderung: Bier, Riddick Jones, Bier, Schlagzeug spielen, Bier, Bier, Onur Kebab, Bier, Bier, neue Hardware fürs Drum anschleppen, Bier, Riddick Jones und Bier. Ah ja, sein Lieblingsgetränk ist... Wasser. Aber vom Hahnen, bitteschön. Seine Nebenjobs sind: Bier besorgen, Gigs besorgen, Staubsaugen (weil er macht immer die grösste Sauerei mit seinen Holzspänen von den Sticks), und natürlich Newsletters schreiben. Jaja, dieser Mann hat den goldenen Niusletter verdient. Wenn ihr wissen wollt warum, dann lest doch einfach einen.
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Ueli Aebi - Gitarre Eigentlich
mag er gar keine Musik machen. Am allerwenigsten Rock. Aber unglücklicherweise
ist er der Einzige, der einen Bandraumschlüssel hat. Wenn er ehrlich wäre,
würde er lieber Minigolf spielen. Leider hat er ein Problem, nämlich den Rest
von Riddick Jones. Vier gegen Einen. So macht er nun mit, freut sich
stattdessen regelmässig darauf, bei den Gigs den Rowdie zu spielen, dieses und
jenes zu organisieren, Homepages zu designen und sich regelmässig vom Rest der
Band auf die Schulter klopfen zu lassen. Das mag er zwar auch nicht, aber so
ist er nun doch nicht.
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Manuel Freiria - Gitarre Wenn er eines Tages in einer Bandprobe ohne ein neues Pimp-Teil erscheint, sollte man sich ernsthafte Sorgen machen. Bisher ist dies zum Glück aber noch nicht geschehen. Er sorgt auch dafür, dass im Bandraum immer genügend Kartonschachteln von neuen Geräten zur Hand sind, falls man denn mal dringend etwas zu verpacken hätte. Aber - was wäre RJ ohne unseren Soundmaster, der jede noch so verkackte Aufnahme mit irgend einem Trick wieder rettet...
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Riddick Jones betreffende Vaterschaftsklagen: da lang
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